14.06.2010 - Diverses

Interschutz 2010 

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Will man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken, so sehen manche kluge Köpfe in einigen Jahren in unserem Bundesland Tirol nur noch (hauptberufliche) Schwerpunktfeuerwehren.  

Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, haben sich einige Kameraden der Stadtfeuerwehr Hall hinsichtlich der Neuentwicklungen auf dem Feuerwehrsektor auf der Interschutz 2010 in Leipzig informiert.
 
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Um sich von der „alten, freiwilligen“ Feuerwehr zu unterscheiden, benötigt man zu aller erst eine neue Einsatzkleidung, die ein elitäres Auftreten vermittelt.   

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Ein absolutes „Must-Haven“ ist dieses Amphibienfahrzeug. 

Von der Feuerwache (und nicht mehr Gerätehaus) direkt zum Einsatz mitten im Inn. Mann braucht kein Zubringerfahrzeug zum Bootshaus mehr. Das Bootshaus und das Boot kann man sich auch sparen. Vor allem benötigt man auch wesentlich weniger Personal (in Zukunft kostet dies ja auch einiges).  

Ob der Inn 50cm Wasser führt oder 3m, für das neue WLF (Wasser-Land-Fahrzeug) kein Problem. Und einen Bootsschein benötigt der Maschinist auch nicht mehr (kostet nur)! 

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Da ja nicht nur bei der Feuerwehr gespart werden muss, werden für Tunneleinsätze diese „Zweiwegefahrzeuge“ angeschafft.   

In Zukunft muss die ÖBB keinen Zug samt Personal!! mehr zur Verfügung stellen. Fast in Truppstärke lässt es sich dieses Gerät bedienen. Wenn man bedenkt, welch Aufwand die letzte Tunnelübung war (und sooo Personalintensiv!). 

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Die neuen Tanklöschfahrzeuge sollten sich auch etwas von den „antiquierten“ Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren unterscheiden. Am besten wäre da ein Tanklöschfahrzeug mit integrierter Bühne. Jedem „Kostenrechner“ müssten dabei die Augen leuchten: zwei Fahrzeuge in einem – keine Drehleiter mehr und wieder weniger Personal! 

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Die „alten“ geländetauglichen Fahrzeuge entsprechen auch nicht mehr der Feuerwehr der Zukunft.  

Die Feuerwehr von Morgen fährt mit einem modernen, zeitgemäßen Löschfahrzeug zum Waldbrand (falls dieser in Zukunft überhaupt noch gelöscht wird. Man könnte ja auch ein Gegenfeuer legen – käme billiger). 

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Auch die Schuztstufe 3 gehört der Vergangenheit an, Gefahrenstoffeinsätze werden in Zukunft von Feuerwehrrobotern bekämpft (das ist die erste gute Idee). Nur an der Größe der Roboter sollte man noch arbeiten. 

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Die Rettung (Rotes Kreuz) war und ist immer ein verlässlicher Partner bei den Einsätzen. Wir hoffen alle, dass die Rettung in Zukunft auch unser unmittelbar nördlicher Nachbar bleibt und nicht einige tausend Kilometer im Norden ihr Zuhause nennt. 

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Auch diese Fahrzeuge werden in Zukunft zum Einsatz kommen! 

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Sollte sich die Zukunft für die Feuerwehren in Tirol (oder auch der Rettung) so entwickeln wie hier (ein wenig überspitzt) dargestellt, macht auch nichts, bleibt mehr Zeit zum Feiern und zum Unterhalten. Man kann ja immer noch mit der Lego-Feuerwehr spielen (so mancher glaubt ja immer noch, dass das Feuerwehrwesen mit Spielen zu tun hat). 

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Als Anerkennung können in Zukunft „Feuerwehr-Veteranen-Treffen“ veranstaltet werden. Dankenswerterweise wird als Erinnerung dieses Fahrzeug zur Verfügung gestellt (natürlich gegen einen Obolus).  

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Weitere Fotos: 
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